Vakuum-Heißluft-Trocknung (HAVD)

Das klassische Umluft-Vakuumverfahren

Bei unseren Heissluft- Vakuum Trocknungsanlagen (Hot Air Vacuum Drying, HAVD) dient Luft als Wärmeträger: Mit Hilfe von Ventilatoren und Luftleitblechen wird ein optimierter homogener Luftstrom erzeugt, der durch die beheizten Wände des Autoklaven erwärmt wird.

 

Vakuum  verkürzt die Prozessdauer

Durch Vakuum verkürzen wir den Trocknungsprozess im Vergleich zur atmosphärischen Trocknung. Die Prozessdauer-optimierende Logik unterstützt diesen Prozess.

Eine zusätzliche Stromwärmeanlage,  Niederfrequenz (LFH) oder Gleichstrom (DCH), kann die Trocknungszeit und damit die Anlageneffizienz noch einmal wesentlich steigern – gegebenenfalls (produktabhängig) kann die Anlage auch nur mit Stromwärme arbeiten, was Betriebskosteneinsparungen um bis zu 75% ermöglicht.

Mehr dazu unter Vakuum-Heißluft- Stromwärme Kombination. 

 

Steuerung und Protokollierung

Wie bei allen unseren Anlagen legen wir auch hier größten Wert auf eine benutzerfreundliche Steuerung bei lückenloser Prozessüberwachung und -Dokumentation. Zur Überwachung des Trocknungsprozesses und Bestimmung des Trocknungsendes werden verschiedene Verfahren herangezogen, optional bspw. die Rest-Wasseranfall-Ratenmessung [grW/toisoh], siehe auch unter Vapour Phase Anlagen.

 

Vielfältige Anwendungsbereiche

Vakuum- Heißluft- Trocknungsanlagen (HAVD) finden in den folgenden Bereichen Anwendung:

  • Leistungs- und Verteiltransformatoren
  • Hochspannungs-Messwandler und –Durchführungen
  • Wicklungen und Komponenten von Transformatoren
  • Integrierte Öl-Befüllung von Transformatoren
  • Trocknung von Mittel- und Hochspannung führenden Gütern aller Bauarten
 
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B+M Umluft – Trocknungsanlagen:

  • Hohe Umluftleistung für effektives Aufheizen
  • Spezielle Steuerungsprogramme zur Optimierung der Prozessdauer
  • Restfeuchte-Messsystem
  • Restfeuchteberechnung Papierisolierung (optional)
  • Zielwerteinstellung der Restfeuchte (optional)

Umluft- Stromwärme-Kombination

Auch für Anwendungen mit hohem Isolierstoffanteil, der nicht direkt mit Warmluft angeströmt werden kann (z.B. Wicklungen von Leistungstransformatoren) lässt sich das Heissluft-Verfahren sinnvoll mit den Stromwärmeanlagen kombinieren-

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